Durch die Verwendung
von Kunststoffen und anderen Materialien entsteht bei allen Bränden
giftiger Brandrauch und es kommt zu Sauerstoffmangel. Bei Brandeinsätzen
ist deshalb der Einsatz von Atemschutz erforderlich.
Hierzu werden speziell geeignete und ausgebildete Feuerwehrleute benötigt,
die neben dem "normalen" Feuerwehrdienst noch zusätzlich
im Bereich Atemschutz tätig sind.
Zuerst erfolgt eine medizinische Untersuchung nach dem Grundsatz G26.3
um die körperliche Tauglichkeit festzustellen. Diese Untersuchung
muß mindestens alle 3 Jahre stattfinden.
Anschließend wird der Lehrgang für Atemschutzgeräteträger
abgelegt. Dieser findet für uns in der Atemschutzübungsstrecke
des Landkreises Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt statt.
Die weitere Ausbildung erfolgt dann größtenteils in unserer
Wehr. In den vergangenen Jahren konnten aber auch vier durch den KFV
organisierte Durchgänge in einem gasbefeuerten Brandcontainer sowie
Verhaltenstrainings im Brandhaus der Feuerwehrschule Würzburg besucht
werden.
Die Atemschutzausbildung
vor Ort führen wir teilweise mit der Ortsfeuerwehr Unterwaldbehrungen
durch. Dies soll auch bei Einsätzen eine bessere Zusammenarbeit
sicherstellen.
Nach der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV7 die den Atemschutzeinsatz regelt,
sind jährlich mindestens drei Übungsaktivitäten, darunter
eine Belastungsübung, durchzuführen. Es dürfen nur gesunde
und nach G26.3 untersuchte Feuerwehrleute die die vorgeschriebenen drei
Übungen pro Jahr erfolgreich absolviert haben eingesetzt werden.