Atemschutz

Durch die Verwendung von Kunststoffen und anderen Materialien entsteht bei allen Bränden giftiger Brandrauch und es kommt zu Sauerstoffmangel. Bei Brandeinsätzen ist deshalb der Einsatz von Atemschutz erforderlich.
Hierzu werden speziell geeignete und ausgebildete Feuerwehrleute benötigt, die neben dem "normalen" Feuerwehrdienst noch zusätzlich im Bereich Atemschutz tätig sind.
Zuerst erfolgt eine medizinische Untersuchung nach dem Grundsatz G26.3 um die körperliche Tauglichkeit festzustellen. Diese Untersuchung muß mindestens alle 3 Jahre stattfinden.
Anschließend wird der Lehrgang für Atemschutzgeräteträger abgelegt. Dieser findet für uns in der Atemschutzübungsstrecke des Landkreises Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt statt.

Die weitere Ausbildung erfolgt dann größtenteils in unserer Wehr. In den vergangenen Jahren konnten aber auch vier durch den KFV organisierte Durchgänge in einem gasbefeuerten Brandcontainer sowie Verhaltenstrainings im Brandhaus der Feuerwehrschule Würzburg besucht werden.

Die Atemschutzausbildung vor Ort führen wir teilweise mit der Ortsfeuerwehr Unterwaldbehrungen durch. Dies soll auch bei Einsätzen eine bessere Zusammenarbeit sicherstellen.

Nach der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV7 die den Atemschutzeinsatz regelt, sind jährlich mindestens drei Übungsaktivitäten, darunter eine Belastungsübung, durchzuführen. Es dürfen nur gesunde und nach G26.3 untersuchte Feuerwehrleute die die vorgeschriebenen drei Übungen pro Jahr erfolgreich absolviert haben eingesetzt werden.


 

 

Schutzausrüstung für Atemschutzgeräteträger
Besuch des Brandübungscontainers 2004 in Bad Neustadt
Besuch des Brandhauses in Würzburg 2005
Brandübungscontainer in NES 2006
Ausbildungsnachmittag in Mellrichstadt 2006
Atemschutzübung Juni 2009
Ausbildungsnachmittag in Mellrichstadt 2009
Feuerwehr-Infonachmittag 2011